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Gesund abnehmen: Mit der Rohkost-Diät zum Wunschgewicht .

Gesund abnehmen: Mit der Rohkost-Diät zum WunschgewichtDer Name lässt es bereits vermuten: Bei einer Rohkost-Diät kommt nichts auf den Tisch, das in irgendeiner Form weiterverarbeitet wurde. Erlaubt sind also vor allem Obst, Gemüse, Samen und Getreide sowie Nüsse. Als Eiweißlieferanten dienen rohes Fleisch oder roher Fisch.

Wie ich 10 Kilo Abnehmen konnte und mich auf dem Weg dahin auch noch total wohlgefühlt habe.

Ich habe 18kg abgenommen & das Gewicht 6 Jahre gehalten.

Aktuell nehme ich 10kg ab und dokumentiere hier auf dieser Website meine Fortschritte.

Ich möchte dir hier weder etwas verkaufen, noch bin ich ein Ernährungsexperte – ich möchte dir lediglich Tipps geben, wie das Abnehmen bei mir einfach geklappt hat.

Ich heiße Julian, esse gerne und treibe wenig Sport, weshalb ich etwa seit meinem 10. Lebensjahr immer wieder ein paar Kilo zu viel auf den Hüften habe. Gerade in den letzten Jahren habe ich es allerdings geschafft, ohne allzu große Mühen mein Gewicht zu halten oder, wenn sich doch wieder etwas ansammelt, dieses schnell wieder abzunehmen.

Mein Höchstgewicht hatte ich etwa 2006. Auf meine 1,88m hatte ich rund 108kg und damit einen BMI von über 30. Damit fällt man in der Skala des Body Mass Index in den Bereich von Adipositas = Fettleibigkeit. Mir ging es zu dieser Zeit nicht schlecht – ich fühlte mich sogar sehr wohl. Schule gerade abgeschlossen, jeden Tag World of Warcraft und kaum Bewegung. Zudem war ich Single und genoss so mein Leben für einige Monate vor dem PC. Dennoch kam irgendwann der Tag, an dem ich mir selbst dachte, dass ich etwas ändern muss und setzte mir das Ziel, innerhalb eines Jahres von starkem Übergewicht auf ein „Normalgewicht“, also einen BMI von etwa 25 zu kommen. 10 Kilo Abnehmen hatte ich mir als groben RIchtwert ins Gedächtnis eingebleut. Ich musste etwas verändern. UN

Gleich vorweg: Ich habe es damals geschafft die 18kg abzunehmen. Ich habe das Gewicht auch sehr lange gut gehalten, aber ein paar dieser Kilos sind wieder zurück und müssen nun im neuen Jahr wieder weg.

Wie habe ich das damals geschafft? Ich hatte vorher schon sehr viele verschiedene Diäten ausprobiert – aber keine hat wirklich langfristig etwas geholfen. Ganz grob ging das damals etwa so:

In den ersten 4 Wochen verzichtete ich als Challenge für mich selbst so gut es ging auf folgende Lebensmittel: Alkohol, Süßigkeiten & salzige Snacks (Chips, PopCorn usw), Fleisch, süße Säfte & Drinks wie Cola & Eistee und Fast Food. So gut es ging deshalb, weil ich denke, dass man sich auch in der Abnehmphase immer wieder leckere ungesunde Sachen gönnen sollte (z.B. wenn man mit Freunden Abendessen oder Feiern geht). Süßigkeiten, Snacks, Säfte und Fast Food sind selbsterklärend – Fleisch und Alkohol waren für mich eine persönliche Challenge – einfach eine Methode um grundlegend etwas zu ändern. Ich bin nämlich ziemlicher Fleisch-Fan und trinke gerne mit Freunden das eine oder andere Bier am Abend. In diesen 4 Wochen nahm ich etwa 5kg ab – ohne Sport, ohne große Verzichte. Ich habe so viel gegessen, wie ich Lust hatte – allerdings mit Fokus auf Obst und Gemüse – und habe dazu täglich 3 Liter stilles Minteral / Leitungswasser mit/ohne Zitrone getrunken. Das wars auch schon – 5 Kilo weniger – von 108 auf 103 ohne große Verzichte in 4 Wochen.

In der 5ten Woche wollte ich mehr Kilo in kürzerer Zeit abnehmen und wählte eine Diät, die ich vorher schonmal probiert hatte: eine Woche lang Kohlsuppendiät nach dem Buch „Die magische Kohlsuppe“. In dieser Woche hat man ein fixes tägliches Programm: etwas Sport, viel Kohlsuppe, viel Wasser und Tee und am Ende der Woche auch zusätzlich wieder Reis, Fleisch und Fisch. Die Woche ist sehr hart – die Kohlsuppe hängt einem mit Pech schon am zweiten Tag raus, ABER am Ende dieser Woche hatte ich zusätzlich 6kg abgenommen und stand so nach 5 Wochen auf -11kg. Von 108 auf 97kg! Endlich wieder zweistellig!

Ab der 6ten Woche ließ ich dann jegliche Essens-Begrenzungen weg. D.h. ab diesem Zeitpunkt wieder normal essen, trinken – alles nach Lust und Laune. Ich versuchte allerdings weiterhin sehr viel zu Trinken – statt Wasser auch mal stark verdünnte Fruchtsäfte und ging eine Zeit lang etwa 1mal pro Woche eine halbe Stunde laufen. Ich versuchte auch direkt beim Einkaufen darauf zu achten, keine Süßigkeiten oder Snacks zu kaufen – sondern eher die gesunde Variante mit Obst. Ich aß auch öfter Fisch statt Wurst und vermeidete Brötchen / Weißbrot und nahm lieber die Scheibe Schwarzbrot. Allerdings gab es keine Tabus mehr – wenn ich Süßes wollte, durfte ich Süßes essen. Wenn ich mit mit Kumpels betrinken wollte, trank ich einige Biere. Ganz ohne schlechtem Gewissen. So nahm ich das restliche Jahr nochmal etwa 7kg ab – ohne jegliche Beschränkung – nur mit dem Ziel des „Normalgewichts“ vor Augen und war dann nach etwa einem Jahr von 108kg auf 90kg. -18kg!!

Danach ging es ab und zu das eine oder andere Kilo rauf, aber auch wieder runter. Schließlich pendelte sich mein Gewicht bei etwa 93kg ein und ich fühlte mich dabei richtig wohl. Dieses Kilo hielt ich auch nun ohne Probleme etwa 6 Jahre – mit etwa 3 Liter Wasser oder stark verünntem Fruchtsaft pro Tag und etwas Zurückhaltung bei Süßem, Salzigem und Fetthaltigem.

Seit letztem Jahr bin ich nun glücklicher Papa – eine großartige Zeit! Es gibt wirklich nichts besseres! Aber neben viel Arbeit zu Hause gibt es auch viel Arbeit in meinem Job und irgendwie verfiel ich dadurch wieder in sehr schlechte Gewohnheiten – viele Energie Drinks, viel Sitzen vorm PC, Snacks, Fast Food.. und wenn es schonmal eine Verschnaufpause gibt, sitze ich lieber mit dem Tablet auf der Couch oder sehe mir einen guten Film an, als Sport zu machen… und so sind über in den letzten 12 Monaten wieder etwa 10kg dazugekommen – nun wiege ich stolze 103,2kg – und da sollen 10kg wieder weg.

Am 01.02.2016 stand die Waage auf 103,2kg. D.h. ich war nach etwa 8 Jahren auf dem besten Weg, wieder an mein Höchstgewicht von 108kg zu kommen. Ich habe nicht nur wieder überdurchschnittlich viel gegessen (früher kam ich mit 2-3 Scheiben Brot zum Abendessen aus – inzwischen waren es oft wieder 5 oder mehr Scheiben), ich brauchte auch nach und zwischen jeder Hauptmahlzeit etwas Süßes… kennt ihr das? Man hat sich gerade den Bauch vollgeschlagen aber irgendwie ist man nicht satt sondern hat erst recht richtig Appetit auf ein Stück Schokolade… nun, bei dem Stück blieb es nur oft nicht, sondern ich habe vor kurzem einen kompletten Schokolade Nikolaus nach dem Essen verspeist und mir danach am Abend eine ganze Packung Chips und ein Bier gegönnt – und das muss sich wieder aufhören. Es spricht nichts gegen Schokoladennikoläuse, Chips und Bier – allerdings ist es mir in diesem Ausmaß einfach nicht möglich, mein Gewicht zu halten. Und besonders gesund ist es auch nicht… das bringt mich eigentlich zum wichtigsten Teil des Abnehmens und meinem kleinen „Geheimtipp“. Wer abnehmen möchte, muss es wirklich wollen. Man muss aber nicht nur Gewicht verlieren wollen, sondern man benötigt eine größere indirekte Motivation hinter dem Abnehmen. Mit einfach „nur abnehmen“, wird man kaum erfolgreich sein. Man benötigt eine ordentliche Motivation dahinter. Meine Motivation 2006 war es, dass ich seit langem Single und auf der Suche nach einer Freundin war. D.h. eigentlich wollte ich nicht abnehmen, sondern ich wollte eine Freundin. Die Motivation abzunehmen war dadurch gleich größer und es hat sich gelohnt: Ich fand dadurch relativ schnell eine Freundin, bin inzwischen glücklich mit ihr verheiratet und wir haben seit Mitte 2014 einen gemeinsamen Sohn. Es hat sich also gelohnt. Nun möchte ich wieder abnehmen. Eigentlich möchte ich aber nicht abnehmen, sondern ich möchte einerseits wieder attraktiver für meine Frau sein und andererseits ist es nicht gesund, zu viel Zucker und Fett bei zu wenig Bewegung zu sich zu nehmen. Um für meine Familie so lange wie möglich gesund zu bleiben, muss ich meine schlechten Gewohnheiten ändern, mich künftig mehr bewegen, gesünder ernähren und wieder zurück zum Normalgewicht kommen. Mein Ziel ist es also eigentlich nicht, 10 kg abzunehmen, sondern in der Zukunft gesünder zu leben. 🙂

Wie oben schon angesprochen ist es mir wichtig, trotz des Abnehmen auf nicht zu viele Dinge verzichten zu müssen. Sonst macht das keinen Spaß und man verfällt schnell wieder in alte, schlechte Gewohnheiten. Gerade am Anfang muss man sich allerdings eine Disziplin auferlegen und auf ein paar Dinge verzichten, die zwar schlimm aussehen, aber viel einfacher zu bewältigen sind, als man denkt. Der Weg wird also in etwa wieder wie folgt aussehen:

4 Wochen „Cool Down Phase“: Der Heißhunger auf Süßes und Chips muss weg. Ich werde wie im Jahr 2006 wieder mit 4 Wochen ohne Alkohol, Fleisch, Süßes, Snacks / Salziges, Fast Food und süße Säfte / Soft Drinks starten. Das klingt jetzt ziemlich krass und du wirst dir denken „Er wollte doch auf nichts verzichten müssen“. Richtig. Ich darf allerdings noch vieles essen, was sehr lecker ist: Jedes Obst, jedes Gemüse, Brot, Aufstriche – jedes normale Gericht ohne Fleisch. Das fällt nicht so schwer wie z.B. komplett auf Kohlehydrate zu verzichten. UND: Man darf ab und zu schummeln! Dazu später mehr. Diese Phase ist vorrangig dazu da, den Heißhunger auf Süßes wegzubekommen und sich wieder etwas bewusster zu ernähren. In diesen 4 Wochen sollten wieder 4-5 Kilo möglich sein – und das mit „normalem Essen“ und kaum Sport. Ich denke es ist wichtig, diese Phase im Abnehmplan zu haben um dem JoJo Effekt vorzubeugen. Natürlich kann man die 10kg auch in weniger Wochen schaffen, allerdings sind das dann Höllenwochen und die Kilos danach vermutlich schnell wieder oben.

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Thorsten kämpft sich durch den Tag und sehnt sich den Feierabend herbei. Abends zieht er wieder sein Krafttraining durch. Motiviert durch die anspornenden Sprüche seines Trainers versucht er, die Leistung vom Vortag zu halten. Es gelingt ihm zwar nicht ganz, aber er ist zufrieden.

Anstelle des Laufbandes wählt er heute den Crosstrainer. Die Muskelkrämpfe der letzten Nacht will er kein zweites Mal erleben. Auf die Empfehlung seines Trainers will sich Thorsten nun auch Magnesiumtabletten aus der Apotheke besorgen. Gleich morgen früh auf dem Weg zur Arbeit. Zu Hause angekommen will er nur noch duschen, essen und ins Bett. Den besorgten Blick seiner Frau ignoriert er.

„Das kann doch nicht deren Ernst sein. Also gut: alles auf Sparflamme! Wir müssen Energie sparen, wo es nur geht! Ja, auch die da oben bekommen nicht mehr die volle Ration. Woher denn auch? ….“

Körper: extreme Überbelastung und extreme Unterversorgung

Als Thorsten am dritten Tag aufsteht, fühlt er sich mies. Am Abend zuvor hatte er noch Streit mit seiner Frau. Sie meint, er übertreibt. Unglaublich! Dafür macht er das Ganze doch auch für sie. Das Schlimmste war, dass sie ihm vorgeworfen hat, er würde seinen Sohn vernachlässigen. Nur, weil er ihn jetzt seit zwei Tagen nur morgens kurz gesehen hat. Ohne Einsatz wird das eben nichts! Und vier Wochen sind nun auch keine so lange Zeit …

Auf der Arbeit lässt er seine schlechte Laune an seinem Kollegen aus, der ihm gestern noch aus der Patsche geholfen hatte. Auch wenn es Thorsten im gleichen Moment leidtut, kann er nicht aus seiner Haut. Seine Laune ist auf dem Tiefpunkt.

Kurz vor Feierabend kommt, was kommen muss: Er ist einen Moment nicht bei der Sache und lässt eine Metallstange in die laufende Maschine fallen. Irgendwie hatte seine Hand einfach keine Kraft mehr. Der gesamte Produktionsprozess gerät ins Stocken. Ein Schaden, der in die Zehntausende geht. Eigentlich ein Grund für eine Kündigung. Doch Thorsten hat Glück: Da er sich in den letzten 10 Jahren seiner Tätigkeit nie etwas hat zuschulden kommen lassen, hat sein Fehler keine weiteren Konsequenzen. Solange es bei diesem einen Fehler bleibt.

Völlig zerknirscht macht sich Thorsten auf den Weg zum Studio. Nach Hause möchte er jetzt definitiv nicht. Seine Frau hat über die Freundin seines Kollegen bestimmt schon von seinem Fehler erfahren. So etwas spricht sich immer besonders schnell rum. Und auf ihr „Ich hab‘s dir ja gesagt“ kann er jetzt wirklich verzichten. Eigentlich würde er jetzt gerne mit seinem Sohn Fußball spielen …

Kurz bevor er am Fitnessstudio ankommt, bricht die Federgabel seines Fahrrads. Er war eigentlich nur den Bordstein runter gefahren …

Thorsten hat genug. Er ruft seine Frau an und lässt sich abholen. Nach einem ausgiebigen Essen und einem versöhnlichen Gespräch geht es ihm endlich wieder gut: Er spielt mit seinem Kleinen Fußball und lädt seinen Kollegen, den er heute Morgen so angeblafft hat, auf ein Bier ein. Seine Frau versorgt ihm derweil mit einem guten Schnitzel und einer großen Portion Salat. Auch das Magnesium hat sie ihm besorgt.

Obwohl er sich am Abend vor lauter Muskelkater kaum noch bewegen kann, geht er mit einem Lächeln ins Bett. Jetzt ist seine Welt wieder in Ordnung. Soll Martin sich doch jemand anderes zum Fahrradfahren suchen. Er hat vom Sport und vom Abnehmen erst einmal die Nase voll.

„Wurde ordentlich Wasser in die Muskeln eingelagert? Sehr schön. Und jetzt sendet gefälligst Schmerzsignale ans Gehirn, und zwar deutliche! Irgendwann muss doch mit diesem Wahnsinn Schluss sein. Vielleicht sollten wir anfangen Gehirnmasse zur Energiegewinnung zu nutzen. Die funktioniert anscheinend eh nicht mehr richtig …“

„Na endlich! Lager auffüllen! Muskeln reparieren. Na los Leute, das kriegen wir schon wieder hin …“

*angenommener, verminderter Verbrauch, da Körper und Gehirn auf „Sparflamme“ laufen. Auch wenn Thorsten früher sportlich war, sind seine Muskeln die Belastung nicht mehr gewöhnt. Zudem war er für sein Rennrad mittlerweile zu schwer, und sein Sportpensum kollidierte sowohl mit seinen familiären „Verpflichtungen“ als auch mit seinem Arbeitspensum. Kurz: Das notwendige Sportpensum bei einer so geringen Kalorienaufnahme ist weder körperlich durchführbar noch mit einem normalen Alltag vereinbar.

Theoretisch hat Thorsten an den ersten beiden Tagen das 5.000 kcal Defizit geschafft. Aber selbst wenn er das selbst gewählte Pensum durchhalten würde, wäre es unmöglich, damit das Ziel eines durchtrainierten, gesunden Körpers zu erreichen. Der Körper würde besonders beim Krafttraining auf die Muskeln zugreifen, da bei hohen Belastungen nur wenig Energie aus Fett gewonnen werden kann. Zudem ist ein Muskelaufbau bei einem solch hohen Kaloriendefizit schlicht weg nicht möglich.

Seit vier Jahren ist Mareike nun alleinerziehende Mutter einer bezaubernden Tochter. Auch wenn sie in ihrer Mutterrolle und ihrem Halbtagsjob als Verkäuferin aufgeht, ist sie unzufrieden. Die Schwangerschaft hat Spuren hinterlassen: 15 Kilo sind geblieben und das, obwohl sie noch immer zweimal pro Woche Joggen geht. Vieles davon kommt von ihrer verflixten Lust auf Schokolade. Besonders in der Zeit nach der Trennung von dem Vater ihrer Tochter und den ersten Monate nach der Geburt, konnte sie einfach nicht anders, als ihren Frust und ihren Kummer mit Schokolade zu besänftigen.

Nun fühlt sie sich in ihrem Körper nicht mehr wohl. Sie war eigentlich immer zierlich und schlank. Und sportlich. In der Schule war sie im Sport eine der besten und hatte immer viel Spaß an den Leichtathletik-Stunden. Doch das ist lange her. Wenn sie in den Spiegel schaut, erkennt sie sich kaum wieder. Ihren Entschluss abzunehmen fasste sie an Silvester. Ein Klassiker.

Da sie weiß, dass sie ihre Energie für ihr Kind braucht, möchte sie ihre Ernährung beibehalten. Eigentlich isst sie auch ganz gesund: mageres Fleisch, viel Obst und Gemüse, wenig Salz. Auch den Schokoladenkonsum hat sie mittlerweile im Griff. Ein Riegel pro Tag. Mehr nicht. Schon oft hat sie in diversen Zeitschriften gelesen, dass andere Frauen in kürzester Zeit ihre Kilos wieder losgeworden sind. Also warum nicht auch sie? Los geht’s!

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Was tut eine Kalorie also im menschlichen Körper?

Vielleicht erinnern Sie sich noch aus dem Physikunterricht daran, dass Wärme immer ein Abfallprodukt einer chemischen Reaktion ist. Für Sie ist beim Abnehmen also wichtig, was für eine chemische Reaktion in Ihrem Körper passiert. Das Abfallprodukt „Wärme“ ist wohl auch wichtig für Ihren Körper, aber im Vordergrund steht:

„Wie viel Energie gewinnt mein Körper aus diesem Lebensmittel und was passiert mit dem Überschuss?“

Nehmen Sie einmal an, dass Ihr Körper rein rechnerisch für den Tag noch 100 Kalorien benötigt.

Es ist schwierig genau 100 Kalorien zu essen.

Sie können nun zum Beispiel 100 g Banane (90 kcal) und 100 g Gurke (13 kcal) essen.

In diesem Fall haben Sie 3 Kalorien zu viel gegessen. Diese 3 Kalorien wird der Körper über chemische Prozesse als Fettreserve lagern. Natürlich lagert der Körper nicht 3 Kalorien, sondern er lagert eine gewisse Menge an chemischen Produkten aus dem Nahrungsmittel, welche zu einem späteren Zeitpunkt Energie liefert und als Abfallprodukt 3 Wärmeeinheiten abwerfen wird.

Keine Sorge, das klingt viel komplizierter als es ist. Machen Sie sich von nun an keine Sorgen mehr um die Wärme. Von nun an geht es um Kalorien, denn die Theorie mit der Wärme wissen Sie nun.

Weiter im Beispiel: Der Körper hat also 3 Kalorien gelagert, denn diese wurden am Vortag nicht benötigt und der Körper scheidet seine Energielieferanten, wie bspw. Kohlenhydrate und Fette nicht aus, sondern lagert sie für schlechte Zeiten.

Die können nun das Plus vom Vortag, am nächsten Tag, über kalorienarmes Essen, ausgleichen oder sich etwas mehr bewegen.

In der Praxis werden Sie kaum mit 3 Kalorien rechnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie runden werden, wenn Sie kalorienarmes Essen zubereiten. 13 Kalorien in 100 g Gurke werden wahrscheinlich auf 10 g abgerundet, denn das ist im Kopf einfacher gerechnet und wer kocht schon gerne mit dem Taschenrechner.

Ganz automatisch werden Sie auf und abrunden und im Endeffekt dann doch eine angemessene Kalorienzahl erreichen.

Und wenn Sie einmal 200 kcal zu viel hatten, so betätigen Sie sich ein wenig körperlich und schon haben Sie das Plus wieder ausgeglichen.

Wer sich für kalorienarmes Essen zum Abnehmen entscheidet, muss nun immer auf drei Faktoren achten.

  • Grundumsatz des eigenen Körpers. (Atmung, Herzschlag, Verdauung, Reflexe, etc.)
  • Tägliche Aktivitäten wie Sport, Putzen, spazieren gehen, etc.
  • Wenn Sie nun über kalorienarmes Essen abnehmen möchten, rechnen Sie die Kalorien aus, die Sie pro Tag verbrauchen und führen Ihrem Körper etwas weniger zu, als er über Nahrung benötigen würde. Was der Körper nicht über Nahrung zugeführt bekommt, wird er dann über Fettreserven ausgleichen.

    Es ist jedoch sehr wichtig, nicht zu wenig zu essen.

    Als Faustregel sollten Sie niemals weniger als 1000 Kalorien pro Tag zu sich nehmen. Es ist sehr wichtig, genügend zu essen, um den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Fehlen die lebenswichtigen Nährstoffe, so werden Sie krank. Wenn Sie sehr gut auf die Nahrung und deren Inhalte achten, so können Sie den Körper mittels 1000 Kalorien in sehr gesundem Essen gerade noch ausreichend versorgen.

    Es gibt die 1000-Kalorien-Diät. Diese ist jedoch eher eine Crashdiät und ein Jo-Jo-Effekt kann sehr leicht einsetzen.

    Wollen Sie durch kalorienarmes Essen gesund abnehmen, ziehen Sie von der ausgerechneten Summe an Kalorien einfach 200 ab und halten dies durch, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben. Danach steigen Sie auf Ihre empfohlene Menge um.

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