30 kilo abnehmen ohne muskelverlust

Richtig abnehmen, das bedeutet dauerhaft Gewohnheiten zu verändern. Wie du das schaffst und wie du mit der richtigen Technik schnellstmöglich und gleichzeitig dauerhaft abnehmen kannst, das erfährst du hier auf dieser Seite.

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Motivation ist alles beim Abnehmen! Richtig abnehmen wirst du nämlich nur dann, wenn du auch tatsächlich dranbleibst und nicht nach kürzester Zeit wieder zurück in deine alten Muster fällst.

Beim Abnehmen muss auch in deinem Kopf eine Veränderung stattfinden. Eine bewusstere Ernährung und mehr Bewegung dürfen dir irgendwann ganz einfach nicht mehr schwerfallen. Es muss bei dir „Klick“ machen.

Lerne Techniken, mit denen du deinen inneren Stress und Frust bewältigst. Negative Emotionen mit Essen zu betäuben ist keine Lösung! Finde in deine Mitte und erlange ein neues Körperbewusstsein.

Um deine Gewohnheiten zu verändern, wirst du eine etwas andere Herangehensweise beim Abnehmen wählen müssen. Eine Diät oder ein spezielles Trainingsprogramm wird dir dabei nicht helfen.

Übergewicht hat natürlich mit Ernährung und mangelnder Bewegung zu tun. Die wirkliche Ursache von Gewichtsproblemen liegt jedoch im Unterbewusstsein. Es sind jene unbewussten Muster, die dich immer wieder zur Schokolade greifen lassen und die es dir so schwer machen, dich zum Sport aufzuraffen …

Diese Gewohnheiten sind letztendlich die wahre Wurzel von Gewichtsproblemen. Richtig abnehmen wirst du nämlich nur dann, wenn du es schaffst, auch diese Muster endgültig zu durchbrechen.

Das Problem beim Abnehmen mit einer Diät oder einem bestimmten Trainingsprogramm ist ganz einfach, dass du dabei immer nur kurzfristig dein Verhalten veränderst. Deine Gewohnheiten veränderst du dabei jedoch nicht. Ganz im Gegenteil! Häufig werden alte Gewohnheiten durch ein solch aufgezwungenes Programm nämlich letztendlich sogar verstärkt. Das gewohnte Verhalten kommt danach schnell wieder zum Vorschein und dann sind auch die Pfunde ganz schnell wieder auf der Waage.

Auf Bewusst Abnehmen wird dir eine andere Herangehensweise vorgestellt. Hier findest du Methoden, mit denen du deine alten Gewohnheiten endgültig durchbrechen und mit der richtigen Technik dauerhaft abnehmen, kannst. Richtig abnehmen startet im Kopf und genau dort setzt auch das Konzept Bewusst Abnehmen an! mehr erfahren

Motivation ist alles! Und hier scheitern auch die meisten Versuche beim Abnehmen. Wenn du dauerhaft dein Verhalten verändern möchtest, dann muss sich auch deine Einstellung verändern. Erst wenn dieser wichtige Schritt getan ist, kann wirklich von einem Erfolg beim Abnehmen gesprochen werden. mehr erfahren

Diäten funktionieren einfach nicht. Natürlich nimmt man ab, wenn man lange Zeit wenig, bis gar nichts isst. Doch wie lange hält dieser „Erfolg“ beim Abnehmen dann an? Richtig abnehmen wirst du nur dann, wenn du deine Essgewohnheiten veränderst und beim Abnehmen nicht anfängst zu hungern. mehr erfahren

Wenn Sport wieder Spaß macht, hast du dein Ziel eigentlich schon erreicht. Nicht nur dein Stoffwechsel kommt wieder in Schwung und deine Fettverbrennung wird gestartet. Viel wichtiger als das effektivste Work-out, ist deine Einstellung zum Sport. Es muss bei dir „Klick“ machen und mehr Bewegung zu deinem Alltag werden. mehr erfahren

Wir leben meistens in dem Irrglauben, wir hätten die Kontrolle über unser Handeln. Tatsächlich bestimmt jedoch unser Unterbewusstsein in einem viel größeren Maße darüber, wo es langgeht. Unser bewusstes Handeln ist nämlich im Grunde nur die Spitze des Eisbergs.

Muster, die sich schon seit der Kindheit in unserem Kopf eingebrannt haben bestimmen zu ca. 90% unter der Oberfläche, wie wir tagsüber denken, fühlen und schließlich auch welche Entscheidungen wir treffen.

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  • Magnesium ist an einer Vielzahl von enzymatischen Vorgängen im menschlichen Körper als Enzymbestandteil oder Coenzym beteiligt. Darüber hinaus aktiviert es die Ruhefunktion bei Muskel- und Nervenzellen. Führt man einer kontrahierten Muskelzelle Magnesium zu, wird dadurch die Entspannung ausgelöst. Wichtige Magnesiumlieferanten sind u. a. Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Nüsse und Vollkornprodukte.
  • Eisen ist u. a. ein wichtiger Bestandteil des Blutes und vieler Enzyme. Wichtige Eisenlieferanten sind u. a. Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
  • Kalium wird im Körper für eine Vielzahl von Prozessen benötigt, wie z. B. die Bioelektrizität von Zellmembranen, das Zellwachstum, Regulierung des Blutdrucks und die Freisetzung von Hormonen. Kalium ist enthalten u. a. in Bananen, Chili, Datteln, Hülsenfrüchten und Kartoffeln.
  • Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Körpers und für die menschliche Ernährung unverzichtbar. Es ist ein wichtiger Katalysator für die Stoffwechselprozesse und hilft auch bei der Fettverbrennung. Ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit reduziert das Hungergefühl und hilft, schneller satt zu werden. Gleichzeitig hat es praktisch keine Kalorien.

    Abnehmen ohne Sport ist möglich, erfordert jedoch viel Disziplin und einen ausgewogenen Diätplan. Es ist nicht damit getan, nur noch einige Blätter Salat mit einem Spritzer Zitronensaft zu essen. Ideal ist eine gesunde Mischung aus Fisch, magerem Fleisch, Milch- und Vollkornprodukten und frischem Obst und Gemüse. Ziel muss dabei nicht nur der Gewichtsverlust sein, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung, da sonst innerhalb kurzer Zeit wieder Fettdepots aufgebaut werden.

    Übergewicht wird in Deutschland zunehmend zum Normalzustand, wenn man den Statistiken glauben möchte. Danach sind 36,7% der Deutschen übergewichtig und 14,7% sogar stark übergewichtig. Zusammen sind das über 50% der deutschen, die ein ernsthaftes Gewichtsproblem haben. Dabei sind Männer stärker betroffen als Frauen. Um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren, muss man seine Ernährungsgewohnheiten ändern. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was und wie viel man isst, sondern auch darauf, was man trinkt.

    Grüner Tee wird schon seit mehreren Jahren von Forschern wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften als Getränk empfohlen. Ein Grund dafür ist, dass er die freien Radikalen im Körper bekämpft und damit Krebs vorbeugen kann. Ein weiterer Grund sind die vorhandenen Fluoride, die Zahnkaries verhindern können. Des Weiteren soll er auch durch seine Polyphenole (insbesondere EGCG) vor Alzheimer, Parkinson und multipler Sklerose schützen und auch eine positive Wirkung bei Diabetes haben. Das Polyphenol EGCG soll nach Aussage einer japanischen Forschergruppe in Labortests sogar das Eindringen von HI-Viren in T-Lymphozyten verhindert haben, da es sich ebenso wie dieses an die CD4-Rezeptoren andockt.

    Da es sich dabei jedoch nur um einen Laborversuch handelte, empfiehlt es sich nicht, daraus voreilige Schlüsse zu ziehen. Es gibt bisher keine Hinweise, dass Menschen, die viel grünen Tee konsumieren, nicht mit dem HI-Virus infiziert würden.

    Inzwischen haben Forscher auch herausgefunden, dass grüner Tee auch beim Abnehmen helfen kann. Dafür sind mehrere Effekte verantwortlich. Zum einen ist grüner Tee ein absolut kalorienfreies Getränk – sofern man ihn ohne Milch und Zucker trinkt, was sehr zu empfehlen ist. Damit kann man dem Körper die nötige Flüssigkeit zuführen, ohne zusätzliche Kalorien zuzuführen. Es gibt zwar immer noch das hartnäckige Gerücht, dass grüner Tee eine harntreibende und entwässernde Wirkung hätte und deshalb die Flüssigkeitsbilanz eher negativ beeinflusst, das wurde aber inzwischen durch neuere Studien widerlegt. Der größte Effekt liegt aber in den Inhaltsstoffen des grünen Tees. Diese beschleunigen allgemein den Stoffwechsel und damit auch den Kalorienverbrauch und die Fettverbrennung.

    Wodurch entsteht dieser Effekt?

    Lange Zeit dachte man, dass das Koffein dafür verantwortlich wäre, dass Grüner Tee beim Abnehmen hilft. Da Koffein in der Lage ist, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu erhöhen, glaubte man, dass es auch für die Fettverbrennung verantwortlich ist. In Versuchen hat man aber festgestellt, dass Koffein alleine nicht annähernd so effektiv ist, wie man das bei Grünem Tee festgestellt hat. Koffein hat nur einen relativ kurzfristigen Effekt, während grüner Tee eine länger andauernde Wirkung hat. In weiteren Versuchen hat man dann herausgefunden, dass einen wesentlichen Anteil daran ein Polyphenol mit dem Namen Epigallocatechingallat hat. Da dieses Wort schwierig auszusprechen ist, ist im Allgemeinen die Abkürzung EGCG gebräuchlich. Das Besondere daran ist, dass der erhöhte Stoffwechsel zu einer erhöhten Thermogenese, also zur Produktion von Körperwärme, führt, ohne dass der Mensch dabei Hitze empfindet.

    Durch den erhöhten Stoffwechsel verbrennt der Körper zusätzliches Fett, was zu einem schnelleren Gewichtsverlust führt. Dieser Effekt ist beim EGCG stärker und nachhaltiger als bei Koffein. Eine Kombination von EGCG und Koffein, wie sie im grünen Tee vorhanden ist, wirkt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar noch effektiver als beide Stoffe jeweils einzeln. Deshalb ist grüner Tee beim Abnehmen eine wertvolle Hilfe. Er hilft allerdings nicht nur bei der Gewichtsreduktion, sondern kann auch langfristig helfen, nicht nur das Gewicht zu halten, sondern auch diversen Erkrankungen vorzubeugen.

    Warum grüner Tee und nicht schwarzer Tee?

    Grüner Tee und schwarzer Tee kommen beide von derselben Pflanze, sind jedoch unterschiedlich verarbeitet. Schwarzer Tee wird vor dem Trocknen einem Fermentationsprozess ausgesetzt, bei dem viele Inhaltsstoffe zerstört oder in andere Stoffe umgewandelt werden. Unter anderem werden dabei große Teile der Polyphenole (u. a. EGCG) zerstört. Bei grünem Tee wird dieser Fermentationsprozess durch starkes Erhitzen verhindert. Diese Unterschiede in der Verarbeitung führen dazu, dass in schwarzem Tee nur ca 3 – 10% Polyphenole enthalten sind, während grüner Tee 30 – 40% Polyphenole enthält. Insofern ist natürlich der Effekt von grünem Tee beim Abnehmen wesentlich stärker und nachhaltiger als der von schwarzem Tee.

    Am besten brüht man grünen Tee nicht mit kochendem Wasser auf, da er dann sehr bitter schmeckt. Ideal ist es, wenn die Wassertemperatur ca 70°C beträgt. Natürlich muss sich jetzt niemand extra ein Thermometer anschaffen. Man erreicht in etwa die richtige Temperatur, wenn man das Wasser nach kurzem Aufkochen wenige Minuten abkühlen lässt. Die richtige Menge von Teeblättern ist hier abhängig von der Größe des Gefäßes, der verwendeten Teesorte und den Geschmacksvorlieben des Teetrinkers. Was für einen zu stark ist, kann für den anderen zu schwach sein. Die meisten Empfehlungen sprechen von einem Teelöffel je Tasse.

    Einen guten Grünen Tee kann man übrigens durchaus mehrfach aufbrühen. Mit einigen Tees sollen sogar bis zu 10 Aufgüsse möglich sein. 3 – 4 Aufgüsse sind aber mit fast jedem grünen Tee machbar.

    Johann Sigismund Elsholtz, der Leibarzt des Großen Kurfürsten soll einmal gesagt haben, dass 10 – 50 Tassen Tee am Tag sehr gesund seien. Er selber trinke bis zu 200 Tassen am Tag. Man kann davon ausgehen, dass er wohl recht kleine Tassen zur Verfügung hatte. Heutzutage sind die Tassen deutlich größer, weshalb man davon ausgeht, dass man heute etwa 4 – 5 Tassen Tee am Tag trinken sollte, um in den vollen Genuss der positiven Wirkung zu kommen. Man kann wohl durchaus auch etwas mehr trinken, sollte aber immer ein vernünftiges Maß im Auge behalten. Die richtige Menge ist auch immer abhängig vom Alter und der körperlichen Konstitution des Konsumenten.

    Natürlich hat jeder ein unterschiedliches Geschmacksempfinden und nicht jeder trinkt gerne viel grünen Tee zum Abnehmen. Auch für diese Menschen gibt es Alternativen. Inzwischen werden von vielen Herstellern Tabletten, Kapseln, Pulver oder Tropfen mit Grüntee-Extrakt angeboten. Es gibt auch Koch- und Backrezepte, bei denen grüner Tee verwendet wird. Auf diese Weise hat man zwar nicht den Vorteil, gleichzeitig ein kalorienfreies Getränk zu genießen, nimmt aber immer noch die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees zu sich. Begeisterte Teetrinker können sich aber zugute halten, dass sie beim Genießen von grünem Tee gleichzeitig auch etwas für ihre Gesundheit und ihr Gewicht tun. Da schmeckt doch der tägliche grüne Tee gleich noch besser.

    P.S.: Möchtest du auch dein Bauchfett reduzieren? Hier bekommst du Infos dazu:

    Kann man schnell abnehmen ohne Hunger und ohne Sport?

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  • Schmackhaft würzen: gerade Diät-Küche muss schmecken, um weiterhin am Ball zu bleiben. Typische Mittelmeerkräuter, wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Oregano und Basilikum, verfeinern mediterrane Gerichte, sparen Salz und machen Diätkost zum Gaumen-Highlight!
  • Auf Alkohol verzichten: ein Gramm reiner Alkohol enthält 7,1 kcal. Damit ist der Energiegehalt von Alkohol fast so hoch wie der von reinem Fett (9,3 kcal/g). Zudem stört Alkohol den Verdauungsvorgang (wird vom Körper als erstes abgebaut, andere Mageninhalte müssen sich hinten anstellen), den natürliche Appetit, sowie das Hunger- und Sättigungsgefühl. Wer Heißhunger-Attacken vorbeugen will, verzichtet besser komplett auf Alkohol (auch auf das Glas Rotwein zum Essen).
  • Kalorienfrei trinken: Kaffeespezialitäten mit Milch, Fruchtsäfte, Smoothies & Co. liefern Kalorien, ohne einen echten Sättigungseffekt zu erzeugen. Schnell sind mehrere hundert Kalorien am Tag allein durch Getränke erreicht. Zum Abnehmen sind kalorienfreie Getränke, wie Wasser und ungesüßter Tee die optimale Wahl. Den Tagesbedarf an Kalorien kann man besser durch vollwertige Mahlzeiten decken.
  • Bewegung in den Alltag integrieren: neben der Möglichkeit, Kalorien beim Essen und Trinken einzusparen, lohnt es sich während der Mittelmeer-Diät, auch den Kalorienbedarf nach oben zu schrauben. Ausreichend Alltagsaktivitäten (z.B. Fußwege zum Supermarkt, Treppe statt Fahrstuhl etc.) und zusätzlicher Sport steigern den Kalorienbedarf zusätzlich und gleichen die ein oder andere Diät-Sünde aus.
  • Wer diese Abnehm-Tipps beherzigt, kann mit der Mittelmeer-Diät nicht nur lästige Kilos loswerden, sondern Lebensmittel und Rezepte auch auf eine dauerhaftes Ernährungsverhalten adaptieren. Für den Abnehmerfolg sollte man bei allem Genuss die Kalorienzufuhr im Blick zu behalten und Bewegung und Sport dauerhaft in den Alltag integrieren.

    Die traditionelle Mittelmeerküche ist für ihren guten Geschmack und ihre gesundheitlichen Vorteile beliebt. Auch wenn es „die“ Mittelmeekost nicht gibt, so wurden mit der Kreta-Diät bzw. Mittelmeer-Diät Ernährungempfehlungen entwickelt, die auf der traditionellen Kost der Mittelmeer-Länder aufbauen.

    Die Mittelmeer-Diät zeichnet sich durch viel Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte und gesundes „natives“ Olivenöl aus. Rotes Fleisch und Süßwaren werden kaum verzehrt, stattdessen kommen regelmäßig Milchprodukte und gelegentlich Fisch, Geflügel und Eier auf den Tisch.

    Die mediterrane Küche ist daher durchaus als gesund zu bewerten und kann sogar beim Abnehmen helfen. Die Ergebnisse der eingangs erwähnten Untersuchung deuten darauf hin, dass die Mittelmeer-Diät zu einem größeren Gewichtsverlust führt, als klassische Low-Fat-Diäten. Auch konnten gesundheitliche Vorteile, wie eine Verbesserung der Fett- und Blutdruckwerte, beobachtet werden.

    Wer erfolgreich abnehmen möchte, muss daher nicht zwangsläufig auf Fett verzichten. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit guten Fetten, z.B. Olivenöl, fettreichem Fisch, sowie Nüssen und Samen, muss dem Abnehmerfolg keinesfalls im Wege stehen. Voraussetzung ist ein Kaloriendefizit.

    Zwei weitere Erfolgsfaktoren der Mittelmeer-Diät bleiben noch zu erwähnen. Dazu zählt zum einen der Faktor „Lebensfreude und Genuss“ beim Essen. Unsere südeuropäischen Nachbarn nehmen sich viel mehr Zeit zum Essen.

    Essen nimmt in den Mittelmeer-Regionen einen hohen Stellenwert ein und ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Gemeinsame Mahlzeiten sind die Grundlage der kulturellen Identität, ein Moment des sozialen Austauschs und der Kommunikation und eine Bestätigung des Familien- und Gruppenzusammenhalts.

    Das sind nur einige Gründe, weshalb die Mittelmeerküche Spaniens, Griechenlands, Italiens, Marokkos, Kroatiens, Portugals und Zyperns von der UNESCO in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde.

    Sich Zeit für den Einkauf, die Verarbeitung und die Zubereitung von Lebensmitteln zu nehmen und Mahlzeiten in Ruhe (mit Familie und/oder Freunden) zu genießen, kann auch im Rahmen der Mittelmeer-Diät zu einem bewussteren Umgang mit Nahrung beitragen und gleichzeitig die soziale Integration stärken.

    Ein zweiter, wichtiger Faktor ist die körperliche Akivität, der auch heutzutage nicht zu vernachlässigen ist. Die Ernährungsempfehlungen der Mittelmeer-Diät bzw. Kreta-Diät basieren auf der Lebensweise der traditionellen Bergbauern der 50er und 60er Jahre, die körperlich hart arbeiten mussten, zur Mittagszeit ruhten und sich für das Essen viel Zeit nahmen.

    Eine zu hohe Kalorienzufuhr bei zu wenig Bewegung (z.B. bei Bürojobs) kann selbst mit gesunder Mittelmeerküche zu Übergewicht führen. Körperliche Aktivität ist daher ein elementarer Bestandteil der Mittelmeer-Diät.

    Kurzum gesagt: die mediterrane Ernährung der Südeuropäer ist durchaus empfehlenswert, damit Herz und Gefäße fit und die Linie schlank bleiben. Dies gilt jedoch nur, wenn man die Mittelmeer-Diät richtig umsetzt. Dazu zählen einer ausgewogenen Auswahl an Lebensmitteln auch der Lebensstil, der sich durch reichlich Bewegung und viel Zeit für das Essen auszeichnet.

    Der Körper ist eine Maschine. Er braucht Energie, um zu laufen. Also benötigt er Nahrung, um alle lebenswichtigen Organe zu versorgen.

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