4. Utetsuki

4. Utetsuki

Hozoinryu Takadaha Sojutsu Training Kata Shinshikake Utetsuki

Einen einhändigen Stich (bzw. Surikomi) mit der rechten Hand des Kamayari bei gleichzeitigem Auslagenwechsel versucht der Suyari nach rechts wegzudrücken, doch der Kamayari fängt den Suyari bei erneutem Auslagenwechsel in Kamuriuke auf, um schließlich einen Stich des Suyari zu seinem Uramen ebenfalls in Kamuriuke zu parieren.

Beide beginnen in Gedan, gehen drei Schritte aufeinander zu und verharren einen Moment.

Dann heben beide ihre Speere in Yarigamae, wobei die Omote-Sichel des Kamayari über dem Suyari liegt.

Nun macht zuerst der Kamayari Druck und geht drei Schritte vorwärts, während sich der Suyari drei Schritte zurückzieht. Dann übernimmt der Suyari die Initiative und geht seinerseits drei Schritte vor, während sich diesmal der Kamayari drei Schritte zurückzieht.

Nun löst der Kamayari seine linke Hand, die er an die linke Hüfte bringt, vom Speer, den er mit nur der rechten Hand nach vorne stößt, wobei er mit dem rechten Fuß übersetzt und in Rechtauslage geht.

Um der an seinem Speerschaft auf ihn zukommenden Sichelklinge zu entgehen, neigt der Suyari erst seinen Oberköper leicht nach hinten, was dazu führt, dass seine Speerspitze sich hebt, um dann den Kamayari mit seinem Speerschaft nach von ihm aus gesehen rechts wegzudrücken.

Diesen Druck fängt der Kamayari in Kamuriuke auf, wobei er mit dem linken Fuß übersetzend wieder in Linksauslage geht (und natürlich seine linke Hand wieder an den Speer bringt).

Der Suyari entfernt sich nun einen Kreis gegen den Uhrzeigersinn beginnend vom Kamayari, der ihm jedoch folgt, um dann aus Gedan zum Uramen des Kamayari zu stechen. Während der Drehung (kurz vor Erreichen von Gedan) schafft der Suyari mit Okuriashi rückwärts Distanz, um dann beim Stich wiederum mit Okuriashi nach vorne zu gehen. Der Kamayari pariert diesen Stich in Kamuriuke.

Dann bringt der Kamayari, mit der Speerspitze einen großen Bogen beschreibend, seinen Speer und den des Suyari in die Horizontale (die rechte Sichel liegt über dem Suyari), wobei der Suyari mit Tsugiashi zurückweicht.

Aus dieser Position lösen beide die Form auf und gehen auf ihre Ausgangspositionen zurück.

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