The sword is something to cut with. The spear is someting to thrust with.
Shissai Chozanshi
Tengu Geijutsuron
Glossar
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AyumiashiLiterally "walking feet" is the usual kind of footwork. In Hôzôinryû sôjutsu the right foot always passes the left foot in front while the the left foot alwas passes behind the right foot.
 
BôguLiterally and actually "protective gear" bôgu in sôjutsu is the same as in kendô.
 
ChûdanDer Speer wird horizontal vor dem Bauch gehalten. In der Hôzôinryû wird diese Haltung Yarigamae genannt.
 
ChûkyûWörtlich "mittlere Stufe". Der zweite Rang in der Hôzôinryû Takadaha. Die Prüfung zum Chûkyû kann bei entsprechendem Trainingseifer und Können ein Jahr nach der bestandenen Shokyû-Prüfung abgelegt werden. Prüfungsgegenstand sind alle Omote- und Ura-Formen.
 
DaijôdanIn Daijôdan wird der Kamayari über dem Kopf gehalten (ähnlich wie in Kamuriuke), wobei er mit der Spitze leicht nach unten und links zeigt. Auf dem Weg in Daijôdan wird der Speer um 180 Grad gegen den Uhrzeigersinn um seine Längsachse gedreht, so dass in dieser Haltung die Sicheln wieder horizontal liegen.
 
EDer Schaft einer Stangenwaffe wie dem Speer.
 
EbuSiehe E.
 
FudenryûDiese seit Mitte des 17. Jahrhunderts existierende Speer-Schule setzt im Kata-Training zwei Niken Suyari (gerade Speere von jeweils ca. 364 cm Länge) ein.
 
GedanDie Speerspitze ist knapp über dem Boden.
 
HoDie Speerklinge. Wird statt mit dem Zeichen für Speer (Yari bzw. ) interessanterweise mit dem Zeichen Hoko (antike chinesische Hellebarde) geschrieben.
 
HosakiSpeerspitze bzw. die Spitze der Speerklinge.
 
IshizukiThe butt end of a spear.
 
JôdanDie Speerspitze zeigt nach oben. In der Hôzôinryû wird die Spitze des Speers so weit nach oben gehoben, dass der Kamayari den Kopf seines Gegenübers unter seinen Sicheln hindurch sehen kann. Die Spitze des Suyari befindet sich in dieser Haltung in einer entsprechenden Höhe.
 
JôkyûWörtlich "obere Stufe". Der dritte Rang in der Hôzôinryû Takadaha. Die Prüfung zum Jôkyû kann bei entsprechendem Trainingseifer und Können ein Jahr nach der bestandenen Prüfung zum Chûkyû abgelegt werden. Hierfür müssen alle Formen der Schule beherrscht werden.
 
Jûmonji KamayariKreuzförmiger Sichelspeer. Dies ist der im Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu gebrauchte Speer. Wird auch einfach Kamayari oder Jûmonjiyari genannt. Die Kinge eines solchen Speers besteht aus einer zentralen Hauptklinge, von der nahe der Klingenbasis zwei Seitenklingen im rechten Winkel abgehen. Diese Beiklingen sind in der Regel leicht aufwärts Richtung Speerspitze geschwungen (wie eine Sichel eben). Der Klingenquerschnitt sämtlicher drei Klingenteile ist rautenförmig (Rôshinogizukuri) und alle drei sind scharf.
Häufig haben die Spitzen der Seitenklingen ein Koshinogi (kleiner Grat) wie man es von den Spitzen von Schwertklingen kennt. Das trifft manchmal auch für die Spitze der Hauptklinge zu.
Sonderformen des Kamayari sind u.a. der Chidori Kamayari oder der Karigata Kamayari.
 
MenkyoDer fünfte Rang in der Hôzôinryû Takadaha.
 
Menkyo KaidenMenkyo Kaiden ist der sechste und höchste Rang in der Hôzôinryû Takadaha. Menkyo Kaiden-Träger sind Lehrer, und nur sie werden mit Sensei angeredet.
 
MokurokuMokuroku ist der vierte Rang in der Hôzôinryû Takadaha. Die Mokuroku-Prüfung kann - nach derzeitiger Regelung -  drei Jahre nach bestandener Prüfung zum Jôkyû abgelegt werden.
 
NagaemonoWörtlich "Dinge mit langem Griff". Sammelbegriff für Stangenwaffen wie Yari oder Naginata. Wird nicht für ausschließlich aus Stiel bestehende Waffen wie oder benutzt.
 
OkuriashiBei dieser Art der Fußarbeit geht der in Bewegungsrichtung vordere Fuß vor und wird der in Bewegungsrichtung hintere nachgezogen.
 
ÔmiyariEin Speer mit einer großen bzw. langen Klinge wie zum Beispiel der Kagiyari, der in der Saburiryû eingesetzt wird, bzw. der Name für Speerklingen von über 1 Shaku (30,3 cm) Länge.
 
ShokyûWörtlich "erste Stufe". Der erste bzw. unterste Rang in der Hôzôinryû Takadaha. Die Shokyû-Prüfung kann bei entsprechendem Können frühestens nach einem Jahr Training abgelegt werden. Gegenstand der Prüfung sind alle Omote-Formen.
 
SôkeDas Oberhaupt der Schule.
 
TsugiashiBei dieser Art der Fußarbeit wird der in Bewegungsrichtung hintere Fuß erst an den in Bewegungsrichtung vorderen gezogen, bevor dieser gesetzt wird.
 
YariSpeer. In Japan bzw. im Sôjutsu ist der Speer eine reine Fechtwaffe und wird nie geworfen. Eine Ausnahme von dieser Regel stellt einzig der Speertyp Uchine dar, der aber eigentlich eher eine Art Wurfpfeil ist und nie Gegenstand von Sôjutsu war.
 
YarigamaeWörtlich "Speerhaltung". So wird in der Hôzôinryû Takadaha Chûdan genannt. Der Speer wird dabei in Linksauslage horizontal etwas unterhalb des Bauchnabels gehalten.
 
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